10x Content ist ein Konzept aus der SEO-Branche. Gemeint sind Inhalte, die für ein Thema zehnmal besser sein sollen als das beste Ergebnis, das bereits in den Suchergebnissen steht. Rand Fishkin von Moz hat den Begriff laut Ahrefs 2015 in einer Folge der Whiteboard-Friday-Reihe geprägt. Google verwendet ihn nicht.
Kriterien
Fishkin beschreibt in der Folge ein Vorgehen: Er sieht sich die Top-10-Ergebnisse und die meistgeteilten Inhalte zu einer Suchanfrage an und vergleicht sie nach festen Fragen. Welche Fragen beantworten die Seiten? Wie sind Ladegeschwindigkeit, Mobilfreundlichkeit, Rendering und Layout? Wie detailliert und gründlich sind die Informationen? Wie gut sind Bilder und Grafiken, wie gut ist der Text, und welche Daten und Quellen stehen dahinter? Besonders wichtig ist für ihn die Frage, was in den vorhandenen Ergebnissen fehlt.
Einordnung
Die Zahl 10 beschreibt einen Anspruch, eine Messgröße gibt es dafür nicht. Fishkin schreibt, er verfolge Keywords gar nicht erst, bei denen er kein zehnmal besseres Ergebnis erwartet. Daraus lässt sich ableiten, dass sich der Aufwand vor allem für wenige Schlüsselthemen mit hoher Nachfrage lohnt, bei denen die vorhandenen Treffer sich kaum unterscheiden (Einschätzung).
Beispiel
Zu „Wohnflächenberechnung“ liefern alle Treffer eine Textseite mit Formel. Ein Anbieter veröffentlicht stattdessen einen Rechner, der die Berechnung für verschiedene Raumformen durchführt, erklärt die Rechenregeln mit Quellenangabe und zeigt Beispielgrundrisse. Dieser Aufbau entspricht dem Gedanken von 10x Content. Das Beispiel ist erfunden.
Quellen
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