Ein iFrame (Inline Frame) ist ein HTML-Element, das ein anderes HTML-Dokument in die aktuelle Seite einbettet. Typisch sind Videos, Karten oder Formulare externer Anbieter. Für SEO ist die Frage wichtig, wie Suchmaschinen den eingebetteten Inhalt behandeln.
Wie ist ein iFrame aufgebaut?
Die Adresse des eingebetteten Dokuments steht im Attribut src. Nach MDN ist title für Screenreader wichtig, sandbox schränkt die Rechte des eingebetteten Inhalts ein, und loading="lazy" verzögert das Laden von iFrames außerhalb des sichtbaren Bereichs. Jeder iFrame braucht zusätzlichen Speicher und Rechenleistung.
Was bedeutet das für SEO?
Zur Zuordnung eingebetteter Inhalte widersprechen sich Fachseiten. Eine Quelle sagt, Google indexiere iFrame-Inhalte nicht, eine andere beschreibt, Google rendere sie mit. Eine Primärquelle dafür liegt nicht vor. Belegt ist eine Regel von Google für noindex-Seiten. Mit indexifembedded darf Google den Inhalt einer Seite indexieren, wenn sie über iFrames oder ähnliche HTML-Tags in eine andere eingebettet ist, obwohl die Seite selbst noindex trägt.
Beispiel
<iframe src="https://example.com/karte"
title="Standortkarte"
loading="lazy"
sandbox="allow-scripts"></iframe>
Häufige Fehler
- Das Attribut
titlefehlt, Screenreader können den iFrame nicht beschreiben. - Wichtiger Seiteninhalt liegt ausschließlich im iFrame.
- Ein iFrame mit externer Quelle wird ohne
sandboxeingebunden.
Quellen
- iframe – MDN Web Docsdeveloper.mozilla.org
- Robots-Meta-Tags (indexifembedded) – Google Search Centraldevelopers.google.com
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