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Lesbarkeit beschreibt, wie leicht sich ein Text lesen und verstehen lässt. Sie hängt von Satzbau und Wortwahl ab. Davon wird die Leserlichkeit getrennt, die sich auf die Erkennbarkeit einzelner Zeichen durch Schrift, Größe und Kontrast bezieht.

Was beeinflusst die Lesbarkeit?

Nach Wikipedia wirken mehrere Faktoren auf die Lesbarkeit eines Textes: die durchschnittliche Wortlänge in Silben, die Satzlänge in Wörtern und der Anteil seltener Wörter, Fachbegriffe und Fremdwörter. Lesbarkeitsindizes, die diese Größen auswerten, wurden zuerst für das Englische entwickelt und später auf andere Sprachen übertragen.

Die Leserlichkeit gehört zur Typografie. Die Norm DIN 1450 in der Fassung von 2024 definiert sie laut leserlich.info als Eigenschaft einer Folge erkennbarer Zeichen. Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Zeilenlänge und Kontrast zählen dazu.

Im Web taucht Lesbarkeit auch bei der Barrierefreiheit auf. Das WCAG-Erfolgskriterium 3.1.5 (Stufe AAA) sieht vor, dass es bei Texten über dem Leseniveau der unteren Sekundarstufe ergänzende Inhalte oder eine einfachere Version gibt. Eigennamen und Titel bleiben bei der Bewertung außen vor.

Beispiel

Ein Ratgeber erklärt Weiterleitungen in Sätzen mit 35 Wörtern und drei Nebensätzen. Wird derselbe Inhalt in kurze Hauptsätze aufgeteilt und jedes Fachwort einmal erklärt, steigt die Lesbarkeit, der Inhalt bleibt gleich.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Leserlichkeit und Lesbarkeit? Leserlichkeit betrifft die Erkennbarkeit der Zeichen, Lesbarkeit die Verständlichkeit des zusammenhängenden Textes.

Quellen

  1. Lesbarkeit – Wikipediade.wikipedia.org
  2. Leserlich und lesbar – leserlich.info (Norm DIN 1450:2024)leserlich.info
  3. Reading Level (SC 3.1.5) – W3C WCAG 2.2w3.org

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