Als Rankingschwankungen bezeichnet man Positionswechsel einer URL in den Suchergebnissen für ein Keyword über die Zeit. Das Maß dafür heißt SERP-Volatilität. Je stärker sich Reihenfolge und Zusammensetzung der Ergebnisse in einem Zeitraum ändern, desto höher fällt der Wert aus.
Woher Schwankungen kommen
Google beschreibt Suchergebnisse als von Natur aus dynamisch. Neue Seiten kommen hinzu, bestehende werden verändert, Wettbewerber ziehen nach. Hinzu kommen Änderungen an der Suche selbst. Core Updates führt Google nach eigenen Angaben mehrmals pro Jahr durch, kleinere Anpassungen laufen ständig mit. Laufende Updates und ihren Status zeigt das Search Status Dashboard von Google.
Wie sich Schwankungen einordnen lassen
Ein einzelner Ausschlag sagt wenig. Google rät bei einem Core Update, nach Abschluss des Rollouts mindestens eine Woche zu warten, bevor Zeiträume in der Search Console verglichen werden. Ein kleiner Verlust, im Google-Beispiel von Position 2 auf 4, erfordert keine drastischen Maßnahmen. Bei einem starken Absturz, etwa von Position 4 auf 29, empfiehlt Google eine gründliche Analyse der Inhalte.
Beispiel
Ein Keyword wechselt innerhalb von zwei Wochen zwischen den Positionen 3 und 6, ohne dass die Seite geändert wurde. Fällt dieser Zeitraum mit einem bestätigten Update zusammen, ist das ein Hinweis auf den Update-Effekt. Springen im selben Zeitraum auch die Positionen vieler anderer Websites, spricht das für eine Änderung bei Google. Verliert nur die eigene Seite, lohnt der Blick auf technische Ursachen und Wettbewerber.
Quellen
- Grundlegende Updates der Google Suche (Core Updates) – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Ranking-Systeme der Google Suche – Google Search Centraldevelopers.google.com
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