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Suchmaschinen & Suche

Wie die Google-Suche funktioniert

Auch genannt: Crawling, Indexierung, Ranking

Die Google-Suche ist eine vollautomatische Suchmaschine, die das Web mit Crawler-Software durchsucht. Aus Sicht einer Website lässt sich der Ablauf in drei Phasen gliedern, die laut Google nicht jede Seite durchläuft: Crawling, Indexierung und Bereitstellung der Suchergebnisse.

Von der URL zum SuchergebnisFünf Stationen von links nach rechts: Entdecken über Links und Sitemaps, Crawlen nach Prüfung der robots.txt, Rendern nach der Wartezeit in der Render-Queue, Indexieren mit Bildung von Duplikat-Clustern und Wahl der kanonischen URL, Ausliefern passender Treffer. Links aus dem gerenderten HTML führen zurück zum Entdecken. Unter jeder Station stehen typische Hürden laut Google.1 · CRAWLING2 · INDEXIERUNG3 · ERGEBNISSEEntdeckenLinks aufbekannten Seiten,SitemapsCrawlenrobots.txtprüfen, dannURL abrufenRendernRender-QueueChromium führtJavaScript ausIndexierenCluster bilden,Kanonische wählen,speichernAusliefernTreffer ausdem Index zurSuchanfrageneue Links aus dem gerenderten HTMLTYPISCHE HÜRDEN LAUT GOOGLEkein Link,keine Sitemap*Server- oderNetzwerkfehler,robots.txt sperrtkein Status 200oder noindex:evtl. kein Renderngeringe Qualität,noindex, Duplikateiner anderen URLnicht relevant,geringe Qualität,Robots-Meta-RegelSchematisch. Google zählt Entdecken und Rendern zur Stufe Crawling.* Schlussfolgerung, keine Google-Aussage.
Schematischer Weg einer URL durch die Google Suche. Google beschreibt drei Stufen: Crawling (mit Entdecken und Rendern), Indexierung und Ausgabe der Suchergebnisse. Eine Indexierung ist nicht garantiert. Quellen: Google Search Central: Umfassender Leitfaden zur Funktionsweise der Google Suche; Google Search Central: Grundlagen von JavaScript-SEO.

Phase 1: Crawling

Es gibt kein zentrales Verzeichnis aller Webseiten. Google ermittelt neue und aktualisierte Seiten laufend, entweder weil sie schon bekannt sind oder weil ein Link auf einer bekannten Seite auf sie verweist. Das Programm, das Seiten abruft, heißt Googlebot. Es crawlt nicht alle gefundenen Seiten, zum Beispiel wenn Betreiber Seiten ausgeschlossen haben oder eine Anmeldung nötig ist. Antwortet ein Server mit HTTP-Fehler 500, verlangsamt der Crawler seine Zugriffe. Beim Crawlen rendert Google die Seite mit einer aktuellen Version von Chrome und führt gefundenen JavaScript-Code aus.

Phase 2: Indexierung

Google analysiert Text, Titel-Elemente, ALT-Attribute, Bilder und Videos, um zu verstehen, worum es geht. Ähnliche Seiten fasst Google zu Clustern zusammen und wählt die Seite, die den Cluster am besten vertritt. Das ist die kanonische Seite. Gespeichert wird im Google-Index. Indexiert wird nicht jede Seite, die Google verarbeitet. Häufige Gründe sind geringe Inhaltsqualität, robots-meta-Regeln oder ein Seitendesign, das die Indexierung erschwert.

Phase 3: Bereitstellung der Suchergebnisse

Bei einer Anfrage sucht Google im Index passende Seiten und liefert die, die es für am hochwertigsten und relevantesten hält. Die Relevanz hängt von Hunderten Faktoren ab, darunter Standort, Sprache und Gerät. Das Ranking erfolgt automatisch. Google lässt sich weder für ein besseres Ranking noch für häufigeres Crawling bezahlen.

Häufige Fragen

Warum erscheint eine indexierte Seite nicht in den Ergebnissen? Google nennt als mögliche Gründe fehlende Relevanz für die Anfrage, geringe Inhaltsqualität oder robots-meta-Regeln, die die Auslieferung verhindern.

Quellen

  1. Umfassender Leitfaden zur Funktionsweise der Google Suche – Google Search Centraldevelopers.google.com
  2. Grundlagen der Google Suche – Google Search Centraldevelopers.google.com

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