Crawlbare Links sind Verweise, denen ein Crawler zuverlässig folgen kann. Bei Google sind das <a>-Elemente mit einem href-Attribut, das eine auflösbare URL enthält. Reine Klick-Handler ohne Ziel-URL findet Google nicht zuverlässig.
Was bedeutet das für SEO?
Google entdeckt neue URLs vor allem über Links, und laut Dokumentation nur über <a>-Elemente mit href. Eine Navigation, die per JavaScript auf Klick die Seite wechselt, ohne dass im HTML ein solches Element mit Ziel steht, zeigt dem Crawler keine Wege zu den Zielseiten.
Ein onclick an einem <a href="/schuhe"> ist unproblematisch, solange das href ein echtes Ziel enthält. Bei Single-Page-Apps rät Google, Ansichten über die History API zu wechseln und keine URL-Fragmente (#/produkte) zu verwenden. Bei Bildern als Link dient das alt-Attribut als Ankertext.
Beispiel
<!-- crawlbar -->
<a href="/produkte/schuhe">Schuhe</a>
<a href="/produkte/schuhe" onclick="track()">Schuhe</a>
<!-- nicht zuverlässig crawlbar -->
<span href="/produkte/schuhe">Schuhe</span>
<a onclick="goto('/produkte/schuhe')">Schuhe</a>
<a href="javascript:goTo('schuhe')">Schuhe</a>
Die Varianten stammen aus der Link-Dokumentation von Google. Bei Frameworks zeigt das gerenderte HTML, ob am Ende ein <a href> steht.
Häufige Fehler
- Buttons oder
div-Elemente als Navigation, die nur per Klick-Handler navigieren href="#"oderjavascript:void(0)als Platzhalter für echte Seiten- Hash-Routing statt History API
Häufige Fragen
Reicht eine XML-Sitemap? Sie hilft beim Entdecken, ersetzt aber keine interne Verlinkung. Google empfiehlt, jede relevante Seite von mindestens einer anderen Seite zu verlinken.
Quellen
- SEO-Link-Best-Practices für Google – Google Search Centraldevelopers.google.com
- JavaScript-SEO-Grundlagen – Google Search Centraldevelopers.google.com
Stand: