Interne Verlinkung bezeichnet alle Links, die von einer Seite einer Website auf eine andere Seite derselben Website führen. Dazu gehören Navigation, Breadcrumbs, Links im Fließtext, Footer-Links und Verweise auf ähnliche Produkte oder Artikel. Für Suchmaschinen sind interne Links der wichtigste Weg, neue Seiten zu finden und ihren Zusammenhang zu verstehen.
Auf einen Blick
- Art
- Links zwischen Seiten derselben Website
- Wirkt auf
- Auffinden von Seiten beim Crawling, Kontext über den Ankertext
- Für Google crawlbar
<a>-Element mithref-Attribut- Google-Empfehlung
- jede wichtige Seite von mindestens einer anderen Seite verlinken
- Sichtbar?
- Search Console, Bericht „Links“ (Stichprobe)
Stand:
Warum ist interne Verlinkung für SEO wichtig?
Google findet viele URLs, indem es Links auf bereits bekannten Seiten folgt. Seiten ohne interne Links kann Google höchstens über Sitemaps oder Links von anderen Websites entdecken. Google empfiehlt deshalb, dass jede wichtige Seite von mindestens einer anderen Seite der Website verlinkt ist.
Der Linktext, also der sichtbare Ankertext, gibt Nutzern und Google Kontext zum Ziel. Google rät zu kurzen, beschreibenden Ankertexten. Allgemeine Formulierungen wie „hier klicken“ oder „weitere Informationen“ sagen wenig über das Ziel aus. Bei verlinkten Bildern nutzt Google das alt-Attribut als Ankertext.
Beispiel
Ein Ratgeberartikel über Laufschuhe verweist im Text auf die passende Kategorie:
<p>Für lange Strecken auf Asphalt eignen sich
<a href="/laufschuhe/gedaempft/">gedämpfte Laufschuhe</a>
mit hoher Sprengung.</p>
Der Ankertext beschreibt das Ziel, der Link ist ein normales <a>-Element mit href. Google kann nur solche Links zuverlässig crawlen. Ein <span> mit Klick-Handler oder ein <a> ohne href taugt als Link für Crawler nicht. Per JavaScript eingefügte Links funktionieren, solange sie dieses Markup verwenden.
Häufige Fehler
- Verwaiste Seiten: Seiten, auf die keine interne Seite verlinkt, etwa alte Landingpages oder Produkte außerhalb der Kategorienavigation.
- Links auf Weiterleitungen oder Fehlerseiten: Nach einem Relaunch zeigen Menüs und Textlinks oft noch auf alte URLs.
- Nicht crawlbare Links: Navigation, die erst durch eine Nutzeraktion per JavaScript entsteht.
- Gleicher Ankertext für verschiedene Ziele: Zehn Links mit dem Text „mehr“ geben keinem Ziel einen Kontext.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Links? Interne Links bleiben auf derselben Website. Externe Links führen auf eine andere Domain. Die interne Verlinkung liegt vollständig in der Hand des Betreibers.
Wie viele interne Links sollte eine Seite haben? Eine feste Zahl nennt Google nicht. Maßgeblich ist, ob Nutzer und Crawler von der Seite aus die thematisch passenden weiteren Seiten finden.
Wie finde ich Fehler in der internen Verlinkung? Ein Crawl der eigenen Website zeigt kaputte Links, Weiterleitungen, verwaiste Seiten und die Klicktiefe jeder URL. Der Bericht „Links“ in der Search Console listet die am häufigsten intern verlinkten Seiten.
Mehr dazu im searchVIU-Blog
Quellen
- Best Practices für Links – Google Search Centraldevelopers.google.com
- So funktioniert die Google Suche – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Bericht „Links“ – Search Console-Hilfesupport.google.com
Stand: