Kommentar-Spam sind unerwünschte Beiträge unter Artikeln, Forenthemen oder Gästebucheinträgen, meist automatisch erzeugt und mit Links zu fremden Seiten versehen. Google zählt sie zum „User-generated Spam“, also zu Spam, den Nutzer über einen dafür vorgesehenen Kanal auf einer Seite hinterlassen.
Warum das für SEO zählt
Die Spam-Beiträge landen im Quelltext der eigenen Seite und können Links auf zweifelhafte Ziele enthalten. In den Spam-Richtlinien verweist Google auf Tipps, wie Betreiber ihre öffentlichen Bereiche vor Missbrauch schützen können.
Links in Kommentaren markieren
Für Links in Kommentaren und Forumsbeiträgen empfiehlt Google das Attribut rel="ugc". Es lässt sich mit nofollow kombinieren. Vertrauenswürdige Nutzer mit durchgängig guten Beiträgen können davon ausgenommen werden, wenn der Betreiber sie dafür belohnen will.
Beispiel
<a href="https://beispiel.example/" rel="ugc nofollow">mein Blog</a>
Dieses Markup setzen viele Kommentarsysteme automatisch. Ob ein Link tatsächlich markiert ist, lässt sich im Quelltext prüfen.
Häufige Maßnahmen
Laut Berichten aus der Praxis sind diese Maßnahmen verbreitet:
- Kommentare vor der Veröffentlichung freigeben
- Spamfilter oder Captcha einsetzen
- Anzahl der Links pro Kommentar begrenzen
- Kommentarfunktion bei alten Beiträgen abschalten
Häufige Fragen
Hilft nofollow gegen Spam im Kommentarfeld? Das Attribut markiert die Links im Kommentar. Die Beiträge entstehen weiter, dagegen helfen Moderation und Filter.
Quellen
- Spam-Richtlinien für die Google Websuche (User-generated Spam) – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Ausgehende Links qualifizieren (rel=ugc) – Google Search Centraldevelopers.google.com
Stand: