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Link-Spam bezeichnet in der SEO Links, die vor allem dazu dienen, das Ranking in der Suche zu manipulieren. Gemeint sind nicht Spam-Links in Mails oder Phishing-Nachrichten.

Beispiele aus den Google-Spamrichtlinien

Google zählt unter anderem diese Praktiken zu Linkspam:

  • Geld oder Waren gegen Links tauschen, auch Produkte gegen einen Beitrag mit Link
  • Übermäßiger Linktausch und Partnerseiten, die nur dem gegenseitigen Verlinken dienen
  • Automatisch erzeugte Links
  • Artikel, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen mit optimierten Ankertexten, die auf anderen Websites verteilt werden
  • Links in Verzeichnissen oder Lesezeichen-Seiten von geringer Qualität
  • Links in Footern oder Templates, die auf vielen Seiten verteilt sind
  • Forenkommentare mit optimierten Links in Beitrag oder Signatur

Spam-Links, die Nutzer über Kommentare oder Uploads auf der eigenen Website hinterlassen, behandelt Google getrennt als User-generated Spam.

Wie Google reagiert

Verstöße kann Google automatisch oder per manueller Prüfung ahnden. Seit dem Link Spam Update vom 14. Dezember 2022 setzt Google dafür das Spam-Erkennungssystem SpamBrain ein, das manipulative Links neutralisiert. Wer Links aus Werbung oder gesponserten Platzierungen setzt, qualifiziert sie mit rel="sponsored" oder rel="nofollow".

Beispiel

HTML
<a href="https://partner.example/" rel="sponsored">Partner</a>

Quellen

  1. Spamrichtlinien für die Google Websuche – Google Search Centraldevelopers.google.com
  2. December 2022 link spam update – Google Search Central Blogdevelopers.google.com
  3. Ausgehende Links für SEO eingrenzen – Google Search Centraldevelopers.google.com

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