Die URL-Struktur beschreibt, wie die Adressen einer Website aufgebaut sind, also welche Pfade, Verzeichnisse, Wörter und Parameter sie verwenden. Sie macht Inhalte für Nutzer und Suchmaschinen lesbar und beeinflusst, wie Seiten gecrawlt und unterschieden werden.
Bestandteile einer URL
Laut MDN besteht eine URL aus Scheme (https://), Authority mit Domain und Port, Pfad, Parametern (?q=URL) und Fragment (#results). Ein Fragment wird nie an den Server geschickt.
Was empfiehlt Google?
Die Google-Doku zur URL-Struktur nennt diese Punkte:
- Lesbare Wörter statt langer ID-Nummern verwenden.
- Wörter mit Bindestrichen trennen. Google empfiehlt sie gegenüber Unterstrichen.
- Zeichen außerhalb von ASCII per Prozent-Kodierung schreiben.
- Eine einheitliche Groß- und Kleinschreibung nutzen, weil Google
/APPLEund/appleals verschiedene URLs behandelt. - Parameter mit
=und&schreiben und irrelevante Parameter wie Referral-Parameter und Session-IDs vermeiden. - Länderversionen über länderspezifische Domains oder Unterverzeichnisse (
example.com/de/) abbilden.
Ändern sich URLs, sind Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen nötig. Google rät, sie beim Umzug möglichst lange, in der Regel mindestens ein Jahr, beizubehalten.
Beispiel
https://www.example.com/de/schuhe/laufschuhe/trail-laufschuhe
Hier zeigt der Pfad Sprache, Kategorie und Unterkategorie, jeweils in Kleinbuchstaben und mit Bindestrichen.
Häufige Fehler
- Dieselbe Seite ist unter Varianten mit Groß- und Kleinschreibung erreichbar.
- Session-IDs und Referral-Parameter erzeugen viele URLs für einen Inhalt.
Häufige Fragen
Wie heißen die Teile einer URL? Scheme, Domain (mit Port), Pfad, Parameter und Fragment.
Quellen
- Best Practices für die URL-Struktur – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Was ist eine URL? – MDN Web Docsdeveloper.mozilla.org
- Website-Umzug mit URL-Änderungen – Google Search Centraldevelopers.google.com
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