Der Dateiname eines Bildes ist der Name, unter dem die Bilddatei auf dem Server liegt, etwa schuh-rot.jpg. Er wird Teil der Bild-URL und liefert Suchmaschinen einen zusätzlichen Hinweis darauf, was das Bild zeigt.
Was gilt für Dateinamen von Bildern?
Google empfiehlt in der Dokumentation zur Bildersuche, Dateinamen kurz und beschreibend zu wählen. Als Beispiel nennt Google my-new-black-kitten.jpg, das besser sei als IMG00023.JPG. Wichtigstes Attribut für Metadaten zum Bild bleibt der Alt-Text, der zugleich die Barrierefreiheit verbessert.
Wird ein Bild auf mehreren Seiten verwendet, sollte es immer über dieselbe URL eingebunden werden. Google kann es dann zwischenspeichern und muss es nicht mehrfach abrufen. Wer Bilder später umbenennt, ändert damit die URL.
Aus der Praxis kommen weitere Regeln. Üblich sind Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche zwischen Wörtern, ohne Umlaute, Leerzeichen und Sonderzeichen. Bindestriche statt Unterstriche als Worttrenner in URLs empfiehlt auch Google. Manche Server und Programme kommen mit solchen Zeichen nicht zurecht. Windows verbietet außerdem die Zeichen \ / : * ? " < > |. Ob Google einen Dateinamen stärker gewichtet als andere Signale, ist nicht dokumentiert.
Beispiel
| Vorher | Nachher |
|---|---|
IMG_0042.JPG |
laufschuh-damen-rot.jpg |
Foto Größe 38 (1).png |
laufschuh-groesse-38.png |
Auf der Seite steht dazu ein passender Alt-Text, zum Beispiel „Roter Laufschuh für Damen, Seitenansicht“.
Häufige Fehler
- Kamera- oder Exportnamen wie
DSC_1234.jpgbleiben unverändert. - Dieselbe Datei existiert unter mehreren Namen, sodass Google mehrere URLs abruft.
- Umlaute und Leerzeichen im Namen führen zu kodierten URLs mit
%20.
Häufige Fragen
Wie sollte man Dateien benennen? Kurz, beschreibend, in Kleinbuchstaben und mit Bindestrichen zwischen den Wörtern.
Quellen
- Image SEO best practices – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Regeln für Dateinamen – deinWPdeinwp.de
- URL-Struktur – Google Search Centraldevelopers.google.com
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