Google Discover ist ein Bereich von Google, der Nutzern Artikel und andere Inhalte nach ihren Interessen vorschlägt, ohne dass sie etwas suchen. Er erscheint zum Beispiel in der Google-App. Google Discover gehört zur Google Suche, richtet sich bei der Auswahl aber nach Interessen und nicht nach Keywords.
Wie kommen Inhalte in Discover?
Ein Inhalt kann in Discover erscheinen, wenn Google ihn indexiert hat und er die Discover-Richtlinien erfüllt. Spezielle Tags oder strukturierte Daten sind laut Google nicht nötig. Die Richtlinien raten von Clickbait und ähnlichen Taktiken ab, die Interaktion künstlich erhöhen, und von Inhalten, die auf Sensationslust zielen. Aktuelle, gut erzählte oder eigenständige Inhalte werden bevorzugt.
Für Bilder empfiehlt Google große, hochwertige Motive mit mindestens 1.200 Pixeln Breite. Dazu muss die Vorschau in den Suchergebnissen groß erlaubt sein, etwa mit max-image-preview:large. Ein Seitenlogo als Bild gilt als ungeeignet.
Nutzer steuern Discover selbst. Sie können Themen folgen, Themen ausblenden, einzelne Quellen sperren und die Personalisierung ausschalten. Dafür muss die Web- und App-Aktivität aktiviert sein.
Messung und Schwankungen
Die Search Console hat einen eigenen Discover-Leistungsbericht mit Impressionen, Klicks und CTR für Inhalte, die dort erschienen sind. Google schreibt, dass der Traffic aus Discover weniger vorhersehbar und verlässlich ist als der aus Suchanfragen. Interessen und Google-Updates beeinflussen die Sichtbarkeit. Der Bericht zeigt laut Google die letzten 16 Monate, sofern eine Mindestzahl an Impressionen erreicht ist, und enthält auch Traffic aus Chrome.
Beispiel
Meta-Angabe, die große Bildvorschauen erlaubt:
<meta name="robots" content="max-image-preview:large">
Das Bild selbst sollte im Artikel eingebunden sein und mindestens 1.200 Pixel Breite haben.
Häufige Fehler
- Clickbait in Titel, Snippet oder Bild. Google rät von irreführenden oder übertriebenen Angaben ab, ebenso davon, wichtige Informationen zurückzuhalten, um Klicks zu erzeugen.
- Das Seitenlogo als Vorschaubild. Generische Bilder wie das Logo sollen laut Google nicht im schema.org-Markup oder in
og:imagestehen. Beide Angaben können beeinflussen, welches Bild Discover wählt. - Große Vorschau nicht freigegeben. Große Bilder setzen
max-image-preview:largeoder AMP voraus. - Zu kleine Bilder. Google empfiehlt mindestens 1.200 Pixel Breite, mehr als 300.000 Pixel insgesamt und das Format 16:9.
Häufige Fragen
Wie aktiviere ich Google Discover? Nutzer finden Discover in der Google-App oder durch Wischen auf dem Startbildschirm einiger Geräte. Voraussetzung ist aktivierte Web- und App-Aktivität.
Warum sehe ich keine Discover-Inhalte mehr? Häufige Ursachen sind ausgeschaltete Personalisierung oder ausgeblendete Themen und Quellen. Die Hilfeseite beschreibt, wie sich beides zurücksetzen lässt.
Quellen
- Google Discover: So wird dein Content dort angezeigt – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Google Discover verwalten – Google-Suche-Hilfesupport.google.com
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