hreflang in der XML-Sitemap ist eine der drei Möglichkeiten, Google Sprach- und Länderversionen einer Seite zu melden. Statt im HTML-Head stehen die Verknüpfungen in der Sitemap, als xhtml:link-Einträge je URL.
Wie funktioniert hreflang in der Sitemap?
Die Sitemap benötigt den Namespace xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml". Jeder <url>-Eintrag enthält ein <loc>-Element und für jede Version, einschließlich der Seite selbst, ein xhtml:link mit rel="alternate", hreflang und href. Jede Sprachversion bekommt einen eigenen <url>-Block mit denselben Verweisen. Dadurch bestätigen sich die Versionen gegenseitig.
Das Verfahren eignet sich, wenn sich der HTML-Head schwer anpassen lässt oder die Verknüpfungen zentral aus Daten erzeugt werden sollen. Fehler fallen jedoch erst im Sitemap-File oder in Prüfwerkzeugen auf und nicht beim Betrachten der Seite. Laut Google zählen die xhtml:link-Kindelemente nicht zum URL-Limit einer Sitemap. Mehrere Methoden gleichzeitig zu nutzen bringt laut Google keinen Vorteil.
Beispiel
<url>
<loc>https://example.com/de/seite/</loc>
<xhtml:link rel="alternate" hreflang="de" href="https://example.com/de/seite/"/>
<xhtml:link rel="alternate" hreflang="en" href="https://example.com/en/page/"/>
<xhtml:link rel="alternate" hreflang="x-default" href="https://example.com/"/>
</url>
Ein zweiter <url>-Block mit <loc>https://example.com/en/page/</loc> enthält dieselben drei Verweise.
Häufige Fehler
- Eine Version fehlt in der Liste oder verweist nicht zurück
- Die Seite nennt sich selbst nicht
- Sprachcodes stehen in falscher Reihenfolge, etwa Land vor Sprache
Quellen
- Tell Google about localized versions of your page – Google Search Centraldevelopers.google.com
- hreflang-Guide – SISTRIX (Zweitquelle)sistrix.de
- hreflang – Weventure (Zweitquelle)weventure.de
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