Ein hreflang-Rückverweis (Return Tag) bedeutet, dass zwei Seiten sich gegenseitig per hreflang referenzieren. Verweist Seite A auf Seite B, muss B ebenfalls auf A verweisen. Fehlt der Rückverweis, ignoriert Google die Angaben.
Wie funktioniert der Rückverweis?
Google schreibt in seiner Dokumentation, dass hreflang-Tags bei fehlender Gegenseite ignoriert werden. SISTRIX zitiert dagegen eine Aussage von John Müller aus dem Jahr 2020, nach der hreflang paarweise ausgewertet wird. Jede Version einer Seite führt deshalb alle Versionen auf, einschließlich ihrer selbst. Der Selbstverweis gehört zur Pflicht. Das gilt für alle drei Implementierungsarten: HTML-Head, HTTP-Header und XML-Sitemap.
Fehlende Rückverweise entstehen erfahrungsgemäß bei neuen Sprachversionen, die nicht in alle bestehenden Seiten eingetragen werden, oder nach Relaunches (Einschätzung). Aufspüren lassen sie sich mit einem Crawler, der hreflang-Beziehungen prüft.
Beispiel
Die deutsche Seite example.com/de/ verweist auf example.com/en/. Die englische Seite enthält aber keinen Eintrag für /de/. Der Rückverweis fehlt, die Angaben sind wirkungslos.
Richtig auf beiden Seiten:
<link rel="alternate" hreflang="de" href="https://example.com/de/" />
<link rel="alternate" hreflang="en" href="https://example.com/en/" />
Quellen
- Tell Google about localized versions of your page – Google Search Centraldevelopers.google.com
- hreflang – Mintense (Zweitquelle)mintense.de
- hreflang-Guide – SISTRIX (Zweitquelle)sistrix.de
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