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Content-Qualität

KI-generierte Inhalte

KI-generierte Inhalte sind Texte, Bilder, Audio oder Video, die mit generativer KI erzeugt wurden, ganz oder in Teilen. Für SEO zählt laut Google der Mehrwert, den die Seiten Nutzern bieten.

Was sagt Google dazu?

Google beschreibt generative KI als nützlich, um zu einem Thema zu recherchieren und Originalinhalten Struktur zu geben. Problematisch wird es, wenn Tools eingesetzt werden, um viele Seiten ohne Mehrwert für Nutzer zu erzeugen. Das kann gegen die Spam-Richtlinie zu in großem Umfang generierten Inhalten verstoßen. Die Spam-Richtlinien führen genau diesen Einsatz generativer KI-Tools als Beispiel für Scaled Content Abuse auf. Für Qualität verweist Google auf Richtigkeit, Relevanz und korrekte Metadaten wie Title-Tags, Beschreibungen, strukturierte Daten und Alt-Text.

Für Produktdaten im Google Merchant Center verlangt Google, KI-generierte Bilder mit dem IPTC-Wert TrainedAlgorithmicMedia in den Metadaten zu kennzeichnen und KI-generierte Produktangaben als solche anzugeben.

Kennzeichnung nach EU-Recht

Artikel 50 der KI-Verordnung regelt Transparenzpflichten. Nach Absatz 4 legen Betreiber Deepfakes offen. Dasselbe gilt für KI-Texte, die zur Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden, es sei denn, sie wurden menschlich überprüft oder redaktionell kontrolliert und eine Person trägt die redaktionelle Verantwortung. Die EU-Kommission stellt dafür Symbole bereit. Artikel 50 gilt seit dem 2. August 2026. Anbieter von KI-Systemen, die synthetische Inhalte erzeugen und vor diesem Tag in Verkehr gebracht wurden, müssen die maschinenlesbare Kennzeichnung nach Absatz 2 bis zum 2. Dezember 2026 umsetzen (Artikel 111 Absatz 4 in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744).

Keine Rechtsberatung.

Beispiel

Ein Onlineshop lässt Beschreibungen für 5.000 Produkte per KI erzeugen und veröffentlicht sie ungeprüft. Die Texte unterscheiden sich kaum voneinander und liefern keine Informationen, die der Hersteller nicht ohnehin nennt. Das entspricht dem Muster, das Google als Missbrauch durch massenhaft generierte Inhalte beschreibt. Prüft dagegen eine Fachperson jede Beschreibung und ergänzt eigene Angaben zu Einsatz und Maßen, steht der Mehrwert für Nutzer im Mittelpunkt.

Häufige Fehler

  • Ungeprüfte Fakten, Zahlen oder Quellen aus dem KI-Entwurf.
  • Viele ähnliche Seiten in kurzer Zeit, ohne eigene Informationen.

Häufige Fragen

Bestraft Google KI-Texte? Laut Google zählt der Mehrwert für Nutzer. Massenhaft erzeugte Seiten, die vor allem Rankings manipulieren sollen und Nutzern nicht helfen, können gegen die Spam-Richtlinien verstoßen.

Wann muss ich KI-Inhalte kennzeichnen? Das regelt Artikel 50 der KI-Verordnung für bestimmte Fälle, etwa Deepfakes und ungeprüfte Texte zu Themen von öffentlichem Interesse.

Quellen

  1. Richtlinien von Google zu generativen KI-Inhalten – Google Search Centraldevelopers.google.com
  2. Spamrichtlinien für die Google Websuche (Missbrauch durch massenhaft generierte Inhalte)developers.google.com
  3. EU-Symbole zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten – Europäische Kommissiondigital-strategy.ec.europa.eu
  4. Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 50 – EUR-Lexeur-lex.europa.eu
  5. Verordnung (EU) 2026/1744 (Digital-Omnibus-Verordnung zur KI), ABl. L vom 24.7.2026, Art. 1 Nr. 39 (Art. 111 Abs. 4 neu) und Nr. 40 (Art. 113 Abs. 3) – EUR-Lex, geprüft am 6.10.2026eur-lex.europa.eu

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