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LSI-Keywords nennt man in der SEO Begriffe, die thematisch zu einem Haupt-Keyword passen, etwa Synonyme und Nebenbegriffe. Der Name führt in die Irre. Er geht auf Latent Semantic Indexing zurück, ein Verfahren aus der Informationsrückgewinnung der 1980er-Jahre. Google bestreitet laut Berichten, dass es „LSI-Keywords“ gibt.

Woher kommt der Begriff?

Das Verfahren wurde 1988 von Forschern der Firma Bell Communications Research zum Patent angemeldet (US 4,839,853, veröffentlicht 1989). In der SEO wurde daraus die Annahme, Google bewerte Seiten über „LSI-Keywords“.

John Mueller schrieb am 30. Juli 2019 auf Twitter (heute X), laut Search Engine Roundtable: „There’s no such thing as LSI keywords“. Er nannte die gegenteilige Behauptung einen Irrtum.

Was gilt heute?

Verwandte Begriffe in einem Text sind sinnvoll, weil ein vollständiger Text sie von selbst enthält. Eine Liste mit Zielwörtern, die abgehakt wird, ist dafür nicht nötig. Die Begriffe lassen sich aus den verwandten Suchanfragen und Vorschlägen zu einem Thema ableiten. Das unnatürliche Häufen von Wörtern gilt bei Google als Keyword Stuffing.

Beispiel

Ein Text über „Laufuhr“ enthält ganz natürlich auch „Pulsmessung“, „GPS“ und „Akkulaufzeit“. Dafür muss niemand eine LSI-Liste abarbeiten.

Quellen

  1. US 4,839,853: Computer information retrieval using latent semantic structure – Google Patentspatents.google.com
  2. Google Says There Is No Such Thing As LSI Keywords – Search Engine Roundtable (Zweitquelle)seroundtable.com
  3. Spam-Richtlinien für die Google-Websuche – Google Search Centraldevelopers.google.com

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