Standortseiten sind eigene Seiten einer Website für je einen Standort oder eine Filiale eines Unternehmens. Sie liefern Adresse, Leistungen und lokale Angaben und sollen bei Suchen mit Ortsbezug gefunden werden.
Was gehört auf eine Standortseite?
Typisch sind Adresse mit Anfahrt, Öffnungszeiten, Telefonnummer, die vor Ort angebotenen Leistungen, Ansprechpartner und Fotos des Standorts. Mit LocalBusiness-Markup lassen sich diese Angaben zusätzlich maschinenlesbar auszeichnen. Praxisempfehlungen raten außerdem, dass Name, Adresse und Telefonnummer mit dem Google Unternehmensprofil übereinstimmen.
Risiko: Brückenseiten
Google zählt Brückenseiten (Doorway Pages) zu den Spam-Praktiken. Dazu gehören laut Google mehrere Seiten oder Domains, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind und Nutzer alle zur selben Seite weiterleiten. Als Brückenseiten gelten auch Seiten, die nur erstellt wurden, um bei ähnlichen Suchanfragen zu erscheinen, und für Nutzer weniger hilfreich sind als das eigentliche Ziel.
Standortseiten gehören daher an echte Standorte und brauchen je Seite eigene Inhalte. Wird nur der Ortsname im sonst gleichen Text ausgetauscht, ähnelt das dem von Google beschriebenen Muster (Einschätzung).
Beispiel
Eine Kette mit drei Filialen legt je eine Seite an: eigene Adresse, Öffnungszeiten, Team und Leistungen der Filiale. Eine Seite pro Stadt ohne Filiale mit identischem Text wäre dagegen kritisch. Das Beispiel ist erfunden.
Quellen
- Spam-Richtlinien für die Google Suche (Missbrauch von Brückenseiten) – Google Search Centraldevelopers.google.com
- LocalBusiness (Local Business) structured data – Google Search Centraldevelopers.google.com
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