Broken Link Building ist eine Linkbuilding-Methode. Dabei sucht man auf fremden Seiten Links, die ins Leere führen, und schlägt dem Betreiber vor, sie durch einen Link auf einen passenden eigenen Inhalt zu ersetzen.
Wie läuft das ab?
Laut Berichten aus der Praxis hat der Ablauf meist drei Schritte. Zuerst werden themenverwandte Seiten mit defekten ausgehenden Links gefunden, etwa mit einem Crawler oder einem Backlink-Tool, das Links auf nicht mehr erreichbare Seiten anzeigt. Dann prüft man, was die verschwundene Seite behandelt hat, und stellt sicher, dass ein eigener Inhalt das Thema mindestens gleichwertig abdeckt. Zuletzt folgt eine kurze Nachricht an den Betreiber, die den defekten Link benennt und die eigene Seite als Ersatz anbietet.
Der Betreiber hat durch den Hinweis einen konkreten Nutzen, weil kaputte Links die Nutzererfahrung auf seiner Seite verschlechtern. Das unterscheidet die Methode von allgemeinen Link-Anfragen.
Beispiel
Eine Linkliste zum Thema Barrierefreiheit verweist auf einen Leitfaden, den es nicht mehr gibt. Wer einen aktuellen Leitfaden zum Thema veröffentlicht hat, meldet dem Betreiber die Stelle und schlägt seinen Beitrag als Ersatz vor.
Häufige Fehler
Der Ersatz sollte thematisch passen. Eine bezahlte Link-Platzierung gilt nach Googles Spam-Richtlinien als Link-Spam, sofern der Link nicht mit sponsored oder nofollow qualifiziert ist.
Quellen
- Spam-Richtlinien für die Google-Suche (Link-Spam) – Google Search Centraldevelopers.google.com
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