Die Conversion-Rate (deutsch Konversionsrate) gibt an, welcher Anteil der Besucher einer Website eine gewünschte Handlung ausführt, zum Beispiel einen Kauf oder eine Anfrage. Sie wird in Prozent angegeben.
Wie wird die Conversion-Rate berechnet?
Conversion-Rate = Conversions / Besucher × 100
Als Bezugsgröße dienen je nach Auswertung Sitzungen, Nutzer oder Seitenaufrufe. Die Werte unterscheiden sich entsprechend. Wichtig ist, in jedem Bericht dieselbe Bezugsgröße zu verwenden.
In Google Analytics 4 gibt es dafür die Messgröße Sitzung – Schlüsselereignisrate. Ein Schlüsselereignis ist ein Ereignis, das für den Erfolg des Unternehmens besonders wichtig ist und als solches markiert wurde.
Conversion-Rate und SEO
Die Rate lässt sich getrennt nach Kanälen, Seiten oder Seitentypen auswerten. Das zeigt, welche Seiten Besucher gewinnen, aber nicht zum Abschluss führen. Steigt der organische Traffic durch neue Rankings für allgemeinere Suchanfragen, kann die Rate sinken, weil die Besucher noch früher in der Kaufentscheidung stehen. Das ist eine Einschätzung und kein belegter Zusammenhang.
Beispiel
Eine Produktkategorie hatte im Monat 2.400 organische Sitzungen und 72 Anfragen über das Formular. Die Conversion-Rate beträgt 72 / 2.400 × 100 = 3 Prozent. Im Folgemonat steigt der Traffic auf 3.000 Sitzungen bei 78 Anfragen, die Rate fällt auf 2,6 Prozent, obwohl es absolut mehr Anfragen gibt.
Häufige Fragen
Wie berechnet man die Conversion-Rate? Conversions durch die Zahl der Besucher oder Sitzungen teilen und mit 100 multiplizieren.
Was ist eine gute Conversion-Rate? Einen allgemeingültigen Wert gibt es nicht. Er hängt von Branche, Art der Conversion, Verkehrsquelle und Seitentyp ab. Aussagekräftig ist der Vergleich mit den eigenen Werten über die Zeit.
Quellen
- Schlüsselereignisse – Analytics-Hilfesupport.google.com
- [GA4] Engagement-Rate und Absprungrate – Analytics-Hilfesupport.google.com
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