Linktausch bezeichnet die gegenseitige Verlinkung von Websites als Linkbuilding-Maßnahme. Eine Seite verweist auf eine zweite, und diese setzt im Gegenzug einen Link zurück.
Was sagt Google dazu?
Nach den Spam-Richtlinien gehören „excessive link exchanges“ zu den Formen von Link-Spam, also Absprachen nach dem Muster „Link to me and I’ll link to you“. Link-Spam sind Links, die vor allem gesetzt werden, um Suchrankings zu beeinflussen. Ab welcher Menge ein Tausch übermäßig ist, nennt Google nicht.
Eine Variante ist der Ringtausch, bei dem mehrere Seiten reihum verlinken (A auf B, B auf C, C auf A). Er verfolgt dasselbe Ziel und fällt damit ebenfalls unter die Richtlinie, wenn die Absicht Rankingmanipulation ist (Einschätzung).
Beispiel
Zwei Online-Shops für Gartenbedarf vereinbaren, auf ihren Linkseiten jeweils auf den anderen zu verweisen, ohne dass einer den anderen tatsächlich empfiehlt. Das ist ein Linktausch zu Rankingzwecken.
Gelegentliche Verlinkungen unter Partnern, die sich inhaltlich ergänzen, sind davon zu unterscheiden. Entscheidend ist laut Google die Absicht, mit der Links gesetzt werden.
Häufige Fragen
Ist Linktausch verboten? Google stuft übermäßigen Linktausch zur Rankingbeeinflussung als Link-Spam ein. Eine feste Grenze nennt Google nicht.
Quellen
- Spam-Richtlinien für die Google-Suche (Link-Spam) – Google Search Centraldevelopers.google.com
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