Paywall-Inhalte sind Inhalte, die nur nach Zahlung, Abo oder Registrierung vollständig sichtbar sind. Google möchte sie crawlen und indexieren können. Mit strukturierten Daten kennzeichnet der Betreiber, dass der Zugang eingeschränkt ist.
Wie kennzeichnet man Paywall-Inhalte?
Mit diesem Markup unterscheidet Google Paywall-Inhalte von Cloaking. Die Property isAccessibleForFree gibt an, ob ein Artikel für alle frei ist. Der bezahlte Bereich wird über hasPart mit einem CSS-Selektor markiert. Dafür sind nur Klassen-Selektoren erlaubt.
Beispiel
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "NewsArticle",
"isAccessibleForFree": false,
"hasPart": {
"@type": "WebPageElement",
"isAccessibleForFree": false,
"cssSelector": ".paywall"
}
}
Häufige Fehler
Manche Paywalls liefern den vollen Text im HTML und verstecken ihn per JavaScript. Google schreibt dazu, das sei kein verlässlicher Weg, den Zugriff zu begrenzen. Der volle Inhalt sollte erst nach bestätigtem Abo-Status ausgeliefert werden.
Flexible Sampling
Google nahm im Oktober 2017 die Vorgabe „First Click Free“ für die Suche zurück und spricht seitdem von Flexible Sampling. Betreiber dürfen also selbst wählen, wie viel sie frei zeigen. Dazu gehören Metering, ein festes Kontingent freier Artikel, und Lead-in, bei dem ein Textanfang frei bleibt.
Quellen
- Subscription and paywalled content structured data – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Fix Search-related JavaScript problems – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Enabling more high quality content for users – Google Search Central Blog (10/2017)developers.google.com
Stand: