Siloing (SEO-Silo) bedeutet, die Inhalte einer Website nach Themen in getrennte Bereiche zu gliedern, meist über Verzeichnisse in der URL und eine Verlinkung, die überwiegend innerhalb des Bereichs bleibt. Gemeint ist die SEO-Bedeutung, nicht Datensilos in der IT.
Wie funktioniert ein Silo?
Eine Website bekommt Hauptbereiche mit Unterbereichen, zum Beispiel /buecher/, /musik/ und /filme/, darunter weitere Ebenen wie /filme/60er/. Bei Shops und Blogs entspricht das den Kategorien und Unterkategorien. Das Konzept geht auf Bruce Clay zurück, der es nach eigener Angabe erfunden hat.
Google beschreibt Siloing nicht. Laut SEO Starter Guide kann bei Websites mit mehr als einigen tausend URLs die Organisation der Inhalte das Crawling und die Indexierung beeinflussen, und Verzeichnisse zu ähnlichen Themen helfen Google zu erkennen, wie oft sich die URLs darin ändern. Zugleich weist Google darauf hin, dass Suchmaschinen Seiten voraussichtlich auch ohne neue Struktur verstehen und niemand deswegen die Website sofort umbauen muss.
Beispiel
Ein Elektronikshop führt /laptops/ mit den Unterseiten /laptops/gaming/ und /laptops/business/. Die Seiten verlinken vor allem untereinander und auf die Kategorie /laptops/.
Häufige Fehler
Eine starre Trennung verhindert sinnvolle Links zwischen Bereichen, etwa von einer Ratgeberseite zum passenden Produkt. Ein Link darf dorthin führen, wo er Nutzern hilft (Einschätzung).
Quellen
- SEO Starter Guide (Organize your site) – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Siloing Presentation Slides – Bruce Clay (Zweitquelle)resources.bruceclay.com
- The Concept of Siloing in SEO – Jason Barnard (Zweitquelle)jasonbarnard.com
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