English

Ausgehende Links (englisch Outbound Links oder External Links) sind Links, die von einer Seite auf eine andere Domain zeigen. Aus Sicht der verlinkten Seite sind dieselben Links eingehende Links, also Backlinks.

Wofür werden sie genutzt?

Ausgehende Links verweisen auf Quellen, Studien, Tools oder Partner. Für Leser machen sie Aussagen nachprüfbar. Technisch unterscheiden sie sich von internen Links nur dadurch, dass Linkquelle und Linkziel auf verschiedenen Domains liegen.

Kennzeichnung mit rel-Attributen

Google beschreibt drei Werte im rel-Attribut, mit denen sich ausgehende Links qualifizieren lassen:

  • sponsored für Werbung, Anzeigen und bezahlte Platzierungen
  • ugc für Links in nutzergenerierten Inhalten wie Kommentaren und Forenbeiträgen
  • nofollow für Links, bei denen Google die eigene Seite nicht mit dem Ziel in Verbindung bringen soll und die anderen Werte nicht passen

Mehrere Werte lassen sich kombinieren, etwa rel="ugc nofollow". Die Attribute wirken in <a>-Elementen, die Google crawlen kann.

Ein weiterer Wert steuert die Datenweitergabe. Mit rel="noreferrer" sendet der Browser beim Klick keinen Referrer an die Zielseite.

Beispiel

HTML
<a href="https://example.org/studie">Studie des Instituts</a>
<a href="https://shop.example.com/produkt" rel="sponsored">Produkt im Shop</a>
<a href="https://forum.example.net/profil" rel="ugc nofollow">Profil des Autors</a>

Der erste Link ist ein redaktioneller Verweis ohne Attribut. Der zweite ist als bezahlt gekennzeichnet, der dritte stammt aus einem Forumsbeitrag.

Häufige Fehler

  • Bezahlte Links ohne Kennzeichnung setzen. Für Werbung empfiehlt Google sponsored statt des älteren nofollow (siehe Linkkauf).
  • Ausgehende Links nie prüfen, sodass sie mit der Zeit ins Leere laufen (siehe Link Rot).

Quellen

  1. Ausgehende Links für Google qualifizieren – Google Search Centraldevelopers.google.com
  2. Referrer-Policy – MDN Web Docsdeveloper.mozilla.org

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