Digital PR ist Öffentlichkeitsarbeit über digitale Kanäle. Im SEO meint der Begriff meist PR-Arbeit, die Berichterstattung, Markenerwähnungen und Links auf redaktionellen Websites erzeugt. Eine allgemein anerkannte Definition gibt es nach Angaben von Cision nicht.
Was zu Digital PR gehört
Agenturen beschreiben Digital PR meist als Mischung aus zwei Bereichen. Bei der Daten-PR liefern eigene oder erhobene Daten, etwa Umfragen, den Aufhänger für Berichte. Bei der Brand PR geht es um Expertenplatzierungen und Pressearbeit. Als Kanäle nennen Fachquellen Online-Medien, Presseportale, Social Media, Podcasts und Videos. Gemessen wird dem Vernehmen nach an der Qualität der Backlinks, dem organischen Traffic, der Medienresonanz und dem Share of Voice (Angaben von SEO-Küche und Claneo).
Im Unterschied zu klassischer Pressearbeit steht die Auffindbarkeit im Netz im Vordergrund. Ein Artikel in einem Onlinemedium kann verlinkt sein und über Jahre gefunden werden.
Verhältnis zu Linkbuilding
Digital PR ist ein Weg, um Links zu erhalten, die Redaktionen aus eigenem Anlass setzen. Google nennt als Linkspam unter anderem Artikel, Gastbeiträge und Pressemitteilungen mit optimiertem Ankertext, die auf anderen Websites verteilt werden. Links, die ohne Gegenleistung aus redaktioneller Berichterstattung entstehen, fallen unter diese Beispiele nicht (Einschätzung).
Beispiel
Ein Versicherer wertet eigene Schadensdaten aus und veröffentlicht eine regionale Übersicht zu Einbruchszahlen. Lokale Medien greifen sie auf und verlinken auf die Auswertung. Das Beispiel ist fiktiv.
Quellen
Stand: