Keyword-Mapping ordnet den Seiten einer Website die Suchbegriffe zu, für die sie gefunden werden sollen. Das Ergebnis ist meist eine Tabelle mit URL, Haupt-Keyword und verwandten Begriffen. Sie zeigt, welche Themen abgedeckt sind und wo eine Seite fehlt.
Wie funktioniert Keyword-Mapping?
Am Anfang steht eine Keyword-Recherche. Die Begriffe werden nach Thema und Suchintention gruppiert und je einer passenden URL zugewiesen. Üblich ist ein Haupt-Keyword pro Seite, ergänzt um verwandte Begriffe. Begriffe ohne passende Seite zeigen eine Lücke im Angebot. Seiten ohne passenden Begriff werfen die Frage auf, wofür sie eigentlich da sind.
Google weist im SEO-Starter-Guide darauf hin, dass Nutzer mit viel Vorwissen andere Wörter verwenden als Einsteiger, etwa „charcuterie“ statt „cheese board“. Eine Keyword-Map sollte deshalb mehrere Formulierungen je Thema enthalten.
Keyword-Mapping ist ein Arbeitsverfahren der SEO-Praxis und kein Begriff aus Googles Dokumentation.
Beispiel
Ausschnitt einer Keyword-Map (erfundenes Beispiel):
| URL | Haupt-Keyword | Verwandte Begriffe | Suchintention |
|---|---|---|---|
| /kaffeemaschinen/ | kaffeemaschine | kaffeemaschinen vergleich | kommerziell |
| /kaffeemaschinen/mit-mahlwerk/ | kaffeemaschine mit mahlwerk | kaffeevollautomat | transaktional |
| /ratgeber/kaffee-entkalken/ | kaffeemaschine entkalken | entkalken hausmittel | informational |
Häufige Fehler
- Zwei Seiten teilen sich dasselbe Haupt-Keyword und konkurrieren in den Ergebnissen (Keyword-Kannibalisierung).
- Die Zuordnung ignoriert, welche Seitenart die Suchergebnisse für den Begriff zeigen.
- Die Map wird nach dem Erstellen nicht mehr gepflegt.
Quellen
- SEO-Starter-Guide – Google Search Centraldevelopers.google.com
- Was ist Keyword-Mapping – blogseo.ch (Zweitquelle)blogseo.ch
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