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Grundlagen & Formate

RDFa

Auch genannt: Resource Description Framework in Attributes

RDFa (Resource Description Framework in Attributes) ist ein W3C-Standard, mit dem sich strukturierte Daten über zusätzliche Attribute direkt im HTML-Code auszeichnen lassen. Die Daten stehen dort, wo auch der sichtbare Inhalt steht.

Wie funktioniert RDFa?

Das W3C beschreibt RDFa als eine Reihe von Markup-Attributen, die sichtbare Informationen im Web um maschinenlesbare Hinweise ergänzen. Zu den Attributen gehören vocab für das verwendete Vokabular, typeof für den Typ eines Datenobjekts, property für eine Eigenschaft, resource und about für Bezüge, prefix für Präfixe und content für maschinenlesbare Werte. Die aktuelle Spezifikation ist RDFa Core 1.1, Third Edition, eine W3C Recommendation vom 17. März 2015.

Für SEO ist RDFa eines von drei Formaten, die Google für strukturierte Daten nennt, neben JSON-LD und Microdata. Google empfiehlt JSON-LD, weil es sich am einfachsten umsetzen und im großen Maßstab pflegen lässt.

Formate für strukturierte Daten im Vergleich
FormatWo steht das Markup?Bezug zum sichtbaren InhaltEinordnung durch Google
JSON-LDin einem <script type="application/ld+json"> im <head> oder <body>getrennt vom sichtbaren Text; verschachtelte Angaben lassen sich leicht ausdrückenempfohlen, weil am einfachsten umzusetzen und im großen Umfang zu pflegen, weniger anfällig für Fehler; auch per JavaScript eingefügt lesbar
Microdataals Attribute an HTML-Elementen, meist im <body>, auch im <head> möglichim HTML-Inhalt verschachteltunterstützt; für Google gleichwertig, wenn das Markup gültig und nach Doku umgesetzt ist
RDFa (dieser Begriff)als Attribute an HTML-Elementen, im <head> und <body>Attribute an Elementen mit sichtbarem Inhaltunterstützt; für Google gleichwertig, wenn das Markup gültig und nach Doku umgesetzt ist

Alle drei Formate sind Schreibweisen für dasselbe Vokabular: Die Typen und Eigenschaften von schema.org lassen sich laut schema.org mit Microdata, RDFa und JSON-LD auszeichnen. Google unterstützt alle drei, sofern die Doku für einen Ergebnistyp nichts anderes angibt. Google empfiehlt JSON-LD, nennt alle drei Formate aber gleichwertig, solange das Markup gültig ist. Quellen: Google Search Central: Introduction to structured data markup in Google Search (last updated 2025-12-10); schema.org: Data model. Stand: .

Beispiel

Eine Organisation, ausgezeichnet als RDFa mit schema.org:

HTML
<div vocab="https://schema.org/" typeof="Organization">
  <span property="name">Beispiel GmbH</span>
  <a property="url" href="https://www.beispiel.example/">Website</a>
</div>

Quellen

  1. RDFa 1.1 Primer – Third Edition, W3C Working Group Notew3.org
  2. RDFa Core 1.1 – Third Edition, W3C Recommendationw3.org
  3. Introduction to structured data – Google Search Centraldevelopers.google.com

Stand: